So sah es früher im Schweriner Zoo aus

  • Stadtarchiv Schwerin
    1981 bei Kindern beliebt: die Zwergpferde (Bild 1 von 4).
  • Stadtarchiv Schwerin
    Ein Blick in den Tierpark um 1958
  • Stadtarchiv Schwerin
    1974 wurde die Bärenschänke eröffnet.
  • Stadtarchiv Schwerin
    Wann diese vier Tigerbabys im Zoo herumtapsten, verrät das historische Bild nicht.
Wir haben im Stadtarchiv recherchiert und die ältesten Bilder und ersten Berichte gefunden. Teil 1 der Serie zum 60. Geburtstag.
19.07.2016
Von unserer Schülerpraktikantin Wenke Schulz

Am 24. April 1956 wurde im Franzosenweg ein kleiner Heimtiergarten eröffnet. 17 Tiere, 1 Pfleger; und das auf kleinstem Raum. Ein Jahr später hatte sich die Zahl der Tiere vervielfacht. Auf insgesamt 9 Hektar - knapp 18 Fußballfeldern - fanden 530 Zoobewohner Platz. 1973 wurde mit der staatlichen Anerkennung aus dem Heimtiergarten auch offiziell ein Zoo.

Eines der ersten Bilder zeigt Kinder, wie sie begeistert Ponys streicheln. Ein Zoo, dessen Hauptattraktion ein Stall voller Minipferde ist, fände heutzutage wenig Anklang. Vor 60 Jahren war es jedoch etwas Außergewöhnliches.

Später wollten mehr Besucher aber auch mehr sehen: Mit 6 Hektar Platz wurde am 15. Mai 1987 das neue Eingangsgebäude übergeben. 800 Tiere. 150 Arten gab es jetzt im Zoo.

Im November 2002 wurde der heutige Zaun des Zoos gebaut. 2010 konnten Besucher dann mit Aussicht auf Nashorn, Giraffe und Co. durch die Baumkronen des Kletterwalds klettern.

Und heute? Kommen jährlich mehr als 220.000 Besucher in den Zoologischen Garten. Von 17 auf 1800 Tiere, von 5 auf 25 Hektar in 60 Jahren - das ist die Geschichte des Schweriner Zoos.

Lesen Sie in Teil 2 der Serie: Auch mal andere Gesichter sehen. Die außergewöhnlichsten Tiere des Schweriner Zoos.